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Zielsetzungen

Im Rahmen der Entwicklungs- und Modellphase des Wir.EB-Projekts von April 2014 bis September 2016 wurden die drei folgenden übergeordneten Globalziele verfolgt:
 

    1. Entwicklung, Erprobung und Validierung von praxistauglichen Instrumenten

… mit denen Beratungsstellen auch über § 28 SGB VIII hinaus (z. B. auch für Ehe-, Familien- oder Lebensberatung) in die Lage versetzt werden, ihr spezifisches Angebots- u. Klientenprofil wirkungsorientiert zu evaluieren
 

    2.  Evaluationsstudie mit wissenschaftlich fundierten Aussagen

… zu Klientel, Effektivität, Indikation und Wirkfaktoren in der Erziehungsberatung
 

    3. Trägerübergreifende und überregionale Verwertbarkeit

… neben der bundesweiten Beteiligung von Beratungsstellen wurde angestrebt, dass die neu entwickelten Instrumente sowohl von katholischen als auch von freien diakonischen, nicht konfessionellen sowie öffentlichen Trägern eingesetzt werden können.

Mit den Wir.EB-Instrumenten sollten die beteiligten Beratungsstellen zu einer Selbstrelexion und -evaluation ihrer Arbeit befähigt werden, die gegenüber positiven wie negativen Ergebnissen gleichsam offen ist und auch zur Legitimation der eigenen Arbeit genutzt werden kann. Die Leitidee dabei ist stets, durch die Wirkungsdokumentation und -analsye letztendlich auch die Beratungsqualität im Sinne der ratsuchenden Eltern und jungen Menschen verbessern zu können.

Auf diesem Hintergrund potenziell kontraproduktive oder gar "missbräuchliche" Datennutzungen wurden durch die technische und inhaltliche Konzeption des Dokumentationsverfahrens von vorneherein ausgeschlossen. Neben einer Prüfung von Datenschutzfragen wurde dabei u. a. sichergestellt, dass...

  • die Beratungsstellen jederzeit selber über die Verwertung (z. B. wer wann wie Einsicht nehmen darf) ihrer individuellen Ergebnisse bestimmen können
  • die Daten nicht zur "Leistungskontrolle" von MitarbeiterInnen herangezogen werden können
  • keine einseitige Konkurrenzsituation zwischen den Trägern geschaffen wird